Wer steckt hinter www.absturzrisiko.ch?

Seit Jahrzehnten ist es selbstverständlich, dass z.B. Maschinisten jeglicher Art Schulungen zur sicheren und effizienten Bedienung ihres Geräts besuchen können.
Beim Umgang mit PSA gegen Absturz ist dem noch nicht so - wir haben hier noch ettliches Verbesserungspotenzial.

Unter Initiative von Bernhard von Mühlenen wurde Mitte 2009 eine kleine Experten-Arbeitsgruppe gegründet, welche sich fortan dem Thema annahm - daraus wurde unter anderem www.absturzrisiko.ch

Die Grundfinanzierung dieses Vorhabens wurde durch die Suva sichergestellt.

 

portraits
von links nach rechts:
Bernhard von Mühlenen, Tom Hofer (SHRV), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (SBV), René Fischer (SHRV), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (SHRV)

Die technischen Aspekte der Webseite (CMS etc) wurden von Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (SHRV) gelöst.

 

Wer steckt hinter dem Verein?

SBV - Schweizer Bergführerverband

SHRV - Schweizerischer Höhenarbeiter und Rigging Verband

Vorstand:
Urs Wellauer
Rolf Krämer
Markus Burger
Beat Fischer
Edi Roth
René Fischer

Zertifizierungskommission:
Pit Bangerter
Bruno Lochmann
Patrick Anderegg
Rolf Krämer
Markus Burger
Beat Fischer

Die Grundfinanzierung dieses Vereins wurde durch den SBV und SHRV sichergestellt.

Das Arbeiten mit PSAgA ist eine anspruchsvollen Tätigkeit, welche nicht ungefährlich und oft sehr anstrengend ist. Dies erfordert nebst bestimmten körperlichen und geistigen Voraussetzungen (beispielsweise Schwindelfreiheit, Fitness und Beweglichkeit) eine seriöse Ausbildung.

Damit mit möglichst vertretbarem Aufwand fachgerechte Schulungen angeboten werden können, hat die Arbeitsgruppe nebst der eigentlichen Schulungsunterlagen verschiedene Hilfsmittel für Ausbildner geschaffen.

Ausbildungsstätten und Firmen sollen dadurch einfacher in der Lage sein, den Arbeitnehmenden strukturiertes und praxisorientiertes Fachwissen zur PSAgA zu vermitteln.

Die Hilfsmittel finden Sie im Downloadbereich unter der Rubrik Schulungsunterlagen

healthIn der Schweiz gibt es keine gesetzliche Verpflichtung, welche explizit eine Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung für Personen verlangt, welche Arbeiten mit Absturzrisiko ausführen.

Der Arbeitgeber ist aber verpflichtet, für Arbeiten mit besonderen Gefahren nur Personen einzusetzen, welche sich dafür eignen und entsprechend ausgebildet worden sind.

 

Der Gesundheitszustand einer Person darf nicht zu einem Risiko für sie selbst und Dritte werden.

Es empfiehlt sich, Schulungsteilnehmer vor Schulungen für PSA gegen Absturz die Selbstdeklaration Gesundheitszustand ausfüllen zu lassen.


Hier ein Beispiel - die Originaldatei finden Sie im Downloadbereich (Schulungsunterlagen --> Ausbildner - Hilfsmittel und Formulare)

Mit der Selbstdeklaration Gesundheitszustand bestätigt der Teilnehmer, dass er gesundheitlich in der Lage ist, an der Schulung teilzunehmen und später Arbeiten mit Absturzrisiken auszuführen.

Arbeiten mit PSAgA dürfen nur durch nachweislich ausgebildetes und der Situation angepasst ausgerüstetem Personal ausgeführt werden (VUV 5 & 8).

Die Rettung ist dabei jederzeit durch eigene Mittel der Baustelle sicherzustellen.


Leider gab es bis anhin noch riesige Unterschiede bezüglich Inhalte und Dauer von Schulungen für PSAgA.

Schulungen von 30 Minuten Dauer und 15 Teilnehmer waren keine Seltenheit.
Die Ursachen hierfür sind vielfältig und können sowohl beim Auftraggeber (Firma) wie auch beim Schulungsanbieter liegen.

Diese Webseite soll dazu beitragen, diesen Umstand zu verbessern und Schulungsangebote im Interesse der Schulungsteilnehmer zu vereinheitlichen. Siehe Rubrik Schulungsdauer

Eine angemessene Schulungsdauer ist ein Arbeitstag für Personen ohne wesentliche Vorkenntnisse

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Filmsequenzen dienen zur Veranschaulichung von Situationen und physikalischen Effekten, welche ohne Zeitluppe nicht erkennbar oder im Selbstversuch zu gefährlich oder aufwändig wären.

Alle Videos sind unserem unserem Downloadbereich verfügbar.

Titel Beschrieb
 absturzrisiko.ch full Ein Film zum Thema - ein bisschen von
allem. Sturz in Hüftgurt, Abstürze vom Gerüst und einiges mehr...

Karabinerkollision

1. Karabinerkollision mit Karabinerbruch
2. Gerüstbaukarabiner falsch eingehängt fliegt weg!
3. Gerüstbaukarabiner korrekt eingehängt verträgt eine ganze Menge

Aluminium - Karabiner wird in eine horizontale Lifeline eingehängt, wie das auf einer Dachfirst geschehen könnte.
Mit Simulation eines firstseitigen Absturz kollidiert der Aluminiumkarabiner mit dem Endverankerungskarabiner.
Was das für Folgen hat, siehst Du im Video.

Mouflon - der Zwischenanker für die
Felssicherung:
Die Fernsehpremiere

Wohl der erste überfahrbare Zwischenanker für Lifelines im Gelände zur Absturzsicherung auf Zugangswegen zu Abseilstellen.

Das ewige Umhängen mit dem Klettersteigset oder den Cowtails scheint mühsam - das Absturzrisiko steigt.

Mit dem Mouflon entfällt dies

www.trebuswiss.com

Katapulteffekt in Teleskophub-arbeitsbühnen

Teleskophubarbeitsbühnen können beim Überfahren eines kleinen Objekts bereits zu einer veritablen Steinschleuder werden. Umso wichtiger ist es, sich mit PSA gegen Absturz permanent zu sichern. Idealerweise mit einem kurzen Höhensicherungsgerät oder einem Verbbindungsmittel von 1.50 - 1.80m Gesamtlänge.

Weitere Inormationen zum Thema finden Sie hier:

www.bauforumplus.eu/absturz

   
swingfall Englische Version: Gefahren eines Pendelsturz spürbar machen - ohne Theorie

Pendelsturz mit Anprall

Das Arbeiten mit Höhensicherungsgeräten verhindert die Gefahr von Schlaffseil. Es verhindert aber die Pendelsturzgefahr in keiner Weise --> schauen sie selbst

mehr infos finden Sie hier

Pendelsturzgefahr Gefahren eines Pendelsturz spürbar machen - ohne Theorie
Dummy stürzt vom Vordach Dummy stürzt vom Vordach:
leichter Pendelsturz (1.50m Exzentrizität) ohne Schlaffseil
ab Vordach reichten für einen messtechnischen Genickbruch.

Sitzgurt Ein Sitzgurt ist in einem Sturzauffangsystem nicht zulässig. Warum?
Auffangöse ist zu weit weg vom Genick.
Es drohen Schäden an Hals- & Lendenwirbelsäule oder zumindest Hängen kopfüber nach dem Sturz.

Helm ohne Kinnband

 

Bei einem Sturz fliegt ein Helm ohne Kinnband vom Kopf und fehlt bei einem allfälligen Anprall.

Verbindungsmittel mit Stahlseele reisst ohne Falldämpfer

 

Selbst ein Verbindungsmittel mit 8mm Drahtseilseele reisst bei einem Pendelsturz ohne Falldämpfer! (Scharfkantentest mit 3.0m Exzentrizität, 100kg Fallkörper, 1.50m über Standfläche)

Verbindungsmittel mit Stahlseele reisst mit  Falldämpfer nicht

 

Ein Verbindungsmittel mit 8mm Drahtseilseele hält einen Pendelsturz mit Falldämferämpfer aus. (Scharfkantentest mit 3.0m Exzentrizität, 100kg Fallkörper, 1.50m über Standfläche)
Seilsäge Was ein scharfkantengeprüftes Höhensicherungsgerät alles aushalten muss - was man von blossem Auge niemals sieht.
Pendelsturz Gerüst Selbst eine korrekt gesicherte Person (Anschlagpunkt an oberer Rahmenecke, kein Schlaffseil) kann bei einem Pendelsturz im Gerüstbau erheblich verletzt werden.

ein weiterer PendelstPendelsturz Gerüsturz vom Gerüst
 
Horizontale Lifeline als Absturzsicherung im Gerüstbau In der Schweiz gilt nach wie vor die Praxis, dass sich der Gerüstbauer innerhalb eines Gerüstfelds (max. 3.0m) mit der Methode Rahmen-Seitenschutz-Rahmen ungesichert bewegen kann. Ansonsten muss er sich mit PSA gegen Absturz oder vorauseilendem Geländer schützen. Für Fälle, wo ein permanenter Schutz verlangt ist, gibt es eine praktikable Lösung mit einer horizontalen Lifeline aus Italien.

Einstein Gerüstbau Die Wissenschaftssendung vom Schweizer Fernsehen DRS hat die Absturztests mit Crashtestdummies begleitet.
Pendelsturz über Blechdachrand mit Exz. 1.50m Pendelsturz über Blechdachrand mit Radius ca. 5.0mm
(Halbstatikseil ohne Falldämpfer, mit 1.50m Exzentrizität, 100kg Fallkörper, 1.50m über Standfläche

Pendelsturz über Blechdachrand mit Exz. 3.00m Pendelsturz über Blechdachrand mit Radius ca. 5.0mm
(Halbstatikseil ohne Falldämpfer, mit 3.00m Exzentrizität, 100kg Fallkörper, 1.50m über Standfläche
Salto vorwärts zum Zahnarzt

Ein Absturz ist kein Sonntagssturz - meist erfolgt dieser aus einer Zwangslage beim Arbeiten welche Rotationen um die Körperachsen verursachen.
Diese können zusätzliche Aufprallenergie erzeugen.

Aufprall bei fehlendem Sturzraum

Bei Arbeiten mit PSAgA muss der Sturzraum frei von Hindernissen sein oder noch besser, die Freifallhöhe muss minimiert oder besser eliminiert werden. Warum?
Schauen sie selbst.

Fangstoss und Sturzfaktor Ein landläufiger Irrtum ist, dass ein hoher Sturzfaktor immer auch einen hohen Fangstoss zur Folge hat.
Fakt ist: ungedämpfte Systeme verursachen einen hohen Fangstoss!
   
   
   
   
   
   
Weitere Videos aus aller Welt
Beal Seil  
Y-lanyards Gravitec Film über Y-lanyard (Y-MGO-Bypass)(überbrückung des Falldämpfers bei Fehlanwendung)
High speed hooks

Gravitec Video Hispeed Camera über brechende Karabiner, wenn sie falsch eingehängt werden...

Eine Filmsequenz, die jeder gesehen haben muss!!

connectors  
falling mannequin  
clearance Gravitec erklärt, wie wichtig der freie Sturzraum ist
lifts  
Harness 2  
Harness 3  
Harness 4  
Helm mit Kinnband ist auch im Sport wichtig auch im Eishockey schmerzts, wenn der Helm vor der Landung vom Kopf geflogen ist
Abwärts  nostalgischer Film aus Deutschland zum Thema Absturz
Tour Eiffel rope access am Eiffelturm
Sicherheitsseil England dumm gelaufen

 

 

 

 

 

 

 

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  • Schulung

    Arbeiten mit PSAgA dürfen nur durch nachweislich ausgebildetes und der Situation angepasst ausgerüstetem Personal ausgeführt werden (VUV 5 & 8).

    Die Rettung ist dabei jederzeit durch eigene Mittel der Baustelle sicherzustellen.


    Leider gab es bis anhin noch riesige Unterschiede bezüglich Inhalte und Dauer von Schulungen für PSAgA.
    Schulungen von 30 Minuten Dauer und 15 Teilnehmer waren keine Seltenheit.

    Die Ursachen hierfür sind vielfältig und können sowohl beim Auftraggeber (Firma) wie auch beim Schulungsanbieter liegen.

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  • Schulungsunterlagen

    Vermehrt erkennen Firmen die Notwendigkeit, Ihre Mitarbeiter bezüglich Arbeiten mit Absturzrisiken, insbesondere im Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) zu schulen.

    Leider gab es bis anhin noch riesige Unterschiede bezüglich Inhalte und Dauer solcher Schulungen.

    Die Ursachen hierfür sind vielfältig und können sowohl beim Auftraggeber (Firma) wie auch beim Schulungsanbieter liegen.

    Der Schweizerische Höhenarbeiter- und Riggingverband, der Schweizerische Bergführerverband und die Suva haben deshalb in den Jahren 2009 & 2010 in einer Arbeitsgruppe entsprechende Grundlagen und Hilfsmittel zur Standardisierung von solchen Schulungen ausgearbeitet.

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